>> Buchbinder Lexikon <<

Bachelor-Thesis
Unter der Bachelor-Thesis – infolge der Diplomarbeit auch Bachelorarbeit genannt – versteht man international eine wissenschaftliche Arbeit von vergleichsweise geringerem Umfang als eine Master-Thesis, die für den Abschluss eines Bachelor-Studienganges verfasst wird. Die Bachelorarbeit dient dabei im Allgemeinen als Nachweis darüber, dass der Prüfling in der Lage ist, eine wissenschaftliche Arbeit selbständig, aber unter Betreuung zu verfassen. Mangels einer eindeutigen Regelung wird der Verfasser der Bachelorthesis im Alltag weiterhin mit „Diplomand“ bezeichnet.

Broschur
Ein- oder mehrlagiges Druckerzeugnis, bei dem der Umschlag direkt mit dem Block am Rücken verklebt oder geheftet ist. Dabei besteht der Umschlag meistens aus Karton. Beispiele sind Taschenbücher oder Telefonbücher. Je nach Ausführung unterschiedet man zwischen Weichbroschur, Steifbroschur, Englische Broschur oder Schweizer Broschur.

Bucheinband
Hülle um den Buchblock, also die mit Einbandmaterialien bezogene Einheit aus Buchdeckel und Buchrücken. Die genaue Bezeichnung hängt von dem eingesetzten Einbandmaterial (Gewebe, Leder, Papier, Kunststoff) bzw. der technischen Ausführung (Broschur, Hardcover) ab.

Buchschrauben
Auch Buchbinderschrauben. Dienen der dekorativen Heftung von Büchern, Broschüren oder Loseblattwerken. Es handelt sich um vernickelte oder messingfarbene Metallschrauben, deren Schaft durch die gelochten Seiten gesteckt wird. Danach wird die Kopfschraube eingedreht. Die Länge der Schrauben liegt zwischen 10 und 80 mm.

Bünde
Dienen der Verbindung der Lagen und zur Befestigung des Buchblocks an den Buchdeckeln. Es handelt sich um Schnüre, die quer über den Buchrücken laufen. Echte Bünde treten am Buch als wulstartige Erhöhungen unter dem Bezugstoff hervor. Eingesägte Bünde werden in den Buchblock eingelassen und lassen den Rücken nach dem Beziehen glatt erscheinen.

Klischee
Ein Klischee kann aus Zink, Kupfer, Kunststoff oder im modernen Flexodruck aus Photopolymer bestehen. In den 1950er bis 1970er Jahren gab es im Buchdruck auch Klischees aus Aluminium und Magnesium, die sich aber nicht durchsetzten. Um höhere Auflagen vom gleichen Klischee zu erzielen, werden teilweise galvanische Oberflächenvergütungen verwendet, das man Verstahlen nennt.

Metall- oder Kunststoffplatten werden mit einer lichtempfindlichen Schicht versehen. Das zu druckende Motiv wird mittels Negativfilm aufbelichtet. Die belichteten Schichtpartien härten, während die unbelichteten Partien wasserlöslich sind. Bei Metallklischees wird durch den Klischeeätzer beim anschließenden Ätzvorgang der nichtdruckende Teil durch Materialabtrag vertieft, während der belichtete erhöht stehen bleibt. Das Ätzmittel besteht bei Zink aus verdünnter Salpetersäure, während bei Kupferklischees Eisen(III)-chlorid verwendet wird. Im Verlauf 1960er Jahren kamen auch elektronische Klischographen für die Herstellung von Buchdruckklischees aus Zink zum Einsatz.

Für den Vierfarbdruck wurden Klischeesätze verwendet, bei denen durch fotografische oder elektronische Farbauszüge jeweils ein Klischee eine bestimmte Farbe des Bildes enthielt. Gebräuchlich waren Farbsätze mit den Grundfarben Magenta, Cyan und Gelb, sowie die Zeichnungsfarbe Schwarz. Buchdruck-Klischees verloren ab den 1970er Jahren durch effizientere Drucktechniken, wie Offset-, Flexo- oder Tiefdruck, zunehmend an Bedeutung.

 

 

 

 

 

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